Richtlinien für das Marketing von 888-Partnern

888 verfolgt in Hinblick auf SPAM-Marketing eine Nulltoleranzstrategie.

Um das SPAM-Marketing zu bekämpfen, möchten wir die Richtlinien festlegen, nach denen ein Partner (gemäß der Definition in der entsprechenden Partnervereinbarung unter http://affiliates.888.com/terms-and-conditions/) (die „Partnervereinbarung“) oder Dritte, die in dessen Namen handeln, für die Websites, Marken und Anwendungen werben darf, die in der Partnervereinbarung („Marken“) aufgeführt sind (soweit anwendbar).

Wie in der Partnervereinbarung ausgeführt ist, darf ein Partner die Marken NICHT mithilfe von SPAM-Nachrichten bewerben.

Wir verurteilen ungesetzliche und unethische Marketingmethoden, daher müssen diese Richtlinien jederzeit befolgt werden. Neben allen geltenden Gesetzen und Vorschriften, die ein Partner auf jeden Fall einhalten muss, sind mit diesen Richtlinien die Mindestanforderungen festgelegt, die ein Partner hinsichtlich seines Marketings befolgen muss.

Die Nichteinhaltung dieser Richtlinien kann (ohne Beeinträchtigung unserer sonstigen Rechte) zu einer Kündigung unserer Vereinbarung mit Ihnen als unserem Partner führen, und wir können alle Ansprüche, Schäden, Auslagen, Kosten und Gebühren, die uns in dieser Angelegenheit entstehen oder von uns erhoben werden, in Übereinstimmung mit der Partnervereinbarung verrechnen bzw. Ihnen in Rechnung stellen.

Ein Partner MUSS sicherstellen, dass es sich bei allen Empfängern seiner Nachrichten (ob per E-Mail, SMS, Telefon oder über eine andere Methode) im Zusammenhang mit den Services, die von der 888-Gruppe und ihren Partnern bereitgestellt werden, um Personen handelt, die volljährig sind und solche Services in dem Rechtssystem, in dem sie leben, nutzen dürfen.

In Situationen, die hinsichtlich der Einhaltung dieser Marketingrichtlinien unklar sind, muss ein Partner sich an seinem Ansprechpartner bei 888 wenden, um die Frage zu klären, bevor eine Kommunikation mit den Empfängern erfolgt.

E-Mail-Richtlinien

1. Ein Partner darf Systeme zur elektronischen Nachrichtenübermittlung nicht zum Senden von E-Mails an Empfänger nutzen, die nicht in irgendeiner Weise zugestimmt oder abonniert haben, solche Nachrichten zu erhalten.

Sie dürfen z. B. keine E-Mail-Nachrichten an Empfänger senden, wenn die Daten dieser Empfänger in ihren Profilen bei den sozialen Netzwerken gesammelt werden.

2. Ein Partner muss in allen seinen E-Mails einen benutzerfreundlichen und funktionierenden Mechanismus einfügen, mit dem ein Empfänger sich abmelden bzw. seine Zustimmung zurückziehen kann:

i. Der Mechanismus zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung muss folgendermaßen gestaltet sein:

a) E-Mail-basierend, d. h. eine Antwort-E-Mail an ein Postfach wie nomoremail@xxxx.com

oder

b) Web-basierend, d. h. der Link zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung in Ihrer E-Mail muss zu einer einzelnen Webseite führen, auf der der Empfänger sich sofort abmelden bzw. seine Zustimmung zurückziehen kann (mehrere Schritte oder anderer Formen der Identitätsbestätigung sind nicht erlaubt)

ii. Der Mechanismus zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung muss den Empfängern deutlich und gut sichtbar bereitgestellt werden.

Ein Partner muss einem Antrag auf Abmeldung oder Zurückziehen der Zustimmung umgehend, spätestens aber innerhalb von 10 Werktagen, entsprechen. Innerhalb dieses Zeitraums sollten alle Anstrengungen unternommen werden, dass der fragliche Empfänger keine weiteren E-Mails erhält.

3. Ein Partner darf in E-Mails keine falschen oder irreführenden Header-Informationen verwenden:

i. Die „Von“-, „An“-, „Antwort-an“- und Routing-Angaben in den E-Mails - einschließlich des Namens der Ursprungsdomäne und der Ursprungs-E-Mail-Adresse - müssen korrekt sein und die Person oder Firma ausweisen, die die E-Mail gesendet hat, müssen also den Namen des Partners angeben.

ii. Ihre Header-Informationen dürfen nicht den vollständigen Namen (oder einen Teil dieses Namens) einer 888-Marke oder -Domäne enthalten. Dies verleitet Empfänger zu der Annahme, dass die E-Mail von 888 statt von dem Partner stammt.

iii. Im Folgenden sind drei Beispiele für falsche Header aufgeführt. Für den Partner verwenden wir den fiktiven Namen OnlineJackpot.com.

(a) Hier ist der „Von“-Name falsch, denn es wird der Name 888casino verwendet:

Von: 888Casino support@OnlineJackpot.com

(b) Hier ist die „Von“-Adresse falsch, denn die Domäne enthält die Ziffern 888:

Von: OnlineJackpot 888club@OnlineJackpot.com

(c) Hier verwendet die „Von“-Adresse eine Unterdomäne, die die Ziffern 888 enthält:

Von: OnlineJackpot info@888.OnlineeJackpot.com

iv. Im Folgenden sind Beispiele für korrekte E-Mail-Header aufgeführt:

Von: OnlineJackpot

oder Von: OnlineJackpot

4. Ein Partner darf keine falschen oder irreführenden Betreffzeilen und/oder E-Mail-Inhalte verwenden:

i. Die Betreffzeile muss den Inhalt der Nachricht korrekt wiedergeben.

ii. Die Betreffzeile und der Inhalt der E-Mail müssen stets deutlich machen, dass die E-Mail von einem Partner oder im Verbund mit 888 gesendet wurde - es muss dem Empfänger stets klar sein, dass die E-Mail von einem Dritten und nicht von 888 selbst stammt. Die Slogans „Spielen Sie bei uns“ und „Spielen Sie in unserem Casino“ sind z. B. falsch und müssen durch „Spielen Sie bei 888“ und „Spielen Sie im 888-Casino“ ersetzt werden.

iii. Insbesondere hinsichtlich der E-Mail-Fußzeile darf die E-Mail keinen Verweis auf Daten der 888-Unternehmensgruppe enthalten, da dies bei den Empfängern zu Missverständnissen führen und sie zu der Annahme verleiten würde, dass die E-Mail von 888 statt von dem Partner stammt.

iv. Der Text der E-Mail darf keine falschen Aussagen enthalten und darf nicht auf Handlungen verweisen, die der Empfänger nicht vorgenommen hat, wie etwa „Mir ist aufgefallen, dass Sie Ihre Anmeldung nicht abgeschlossen haben“ oder „Ihr Bonus auf Ihrem Konto läuft ab“. Derartige Aussagen verleiten den Empfänger zu der Annahme, dass seine Identität gestohlen oder ein nicht autorisiertes Konto erstellt wurde.

v. Sie dürfen vorhandene 888-E-Mails nicht kopieren oder verwenden und die in E-Mails enthaltenen URLs nicht so ändern, dass sie auf ihre Partner-Website verweisen.

5. Ein Partner darf in seinen E-Mail-Nachrichten kein Viral Marketing einsetzen:

Sie dürfen keine Viral-Marketing-Methoden nutzen, die direkt oder indirekt zum Spamming durch die Empfänger ermutigen (z. B. „Senden Sie eine SMS an 10 Personen und holen Sie sich einen Bonus“).

6. Beim Massenversand von E-Mails darf ein Partner die E-Mail-Adressen der Empfänger nicht in den Feldern „An“ oder „Cc“ anzeigen.

Wenn Marketing-Nachrichten an mehr als eine Person gesendet werden, müssen E-Mail-Adressen der Empfänger in den Feldern „An“ oder „Cc“ verschlüsselt oder ausgeblendet werden.

7. Identität:

Ein Partner muss in seinen E-Mail-Nachrichten seinen Firmennamen und eine gültige physische Postanschrift angeben, soweit es von den geltenden Gesetze und Vorschriften verlangt wird, die den Einsatz von E-Mail-Marketing regeln.

8. Beschwerden:

i. Falls 888 von einem Empfänger einer übermittelten E-Mail-Nachricht eine Beschwerde erhält, liefert der Partner uns oder direkt der anfordernden Behörde oder Stelle oder Körperschaft umgehend die Anmeldeinformationen dieses Empfängers, die insbesondere folgende Angaben enthalten:

a) Die URL, unter der der Empfänger dem Erhalt Ihrer E-Mails zugestimmt hat

b) Das Datum und die Uhrzeit der Anmeldung

und

c) Die IP-Adresse des Empfängers

ii. Wir dürfen der Beschwerde führenden Partei alle Angaben liefern, die die Beschwerdepartei benötigt, um direkt mit Ihnen Verbindung aufzunehmen, damit Sie die Beschwerde aufklären können. Solche Daten umfassen Ihren Namen, E-Mail-Anschrift, Postanschrift und Telefonnummer.

SMS-Richtlinien

1. Ein Partner darf SMS-Nachrichten nicht an Empfänger senden, die nicht in irgendeiner Weise zugestimmt oder abonniert haben, solche Nachrichten zu erhalten.

Sie dürfen z. B. keine SMS-Nachrichten an Empfänger senden, wenn die Daten dieser Empfänger in ihren Profilen bei den sozialen Netzwerken gesammelt werden.

2. Ein Partner muss in allen seinen SMS-Nachrichten eine Möglichkeit zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung einfügen:

In der Regel könnte eine Kurzwahlnummer, eine lange Nummer oder ein URL-Link als gültige Adresse für Anträge zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung dienen. Sie müssen Folgendes sicherstellen:

i. Die Kurzwahlnummer/lange Nummer oder der URL-Link funktioniert, d. h. der Empfänger kann zu dem Zeitpunkt, zu dem Ihre SMS gesendet wird, auf diese SMS antworten.

ii. Erläutern Sie die Verwendung der Kurzwahlnummer/langen Nummer oder des URL-Links, d h. Sie informieren den Empfänger im Text der Marketingnachricht, wie er seine Zustimmung zum Erhalt weiterer SMS-Nachrichten von Ihnen zurückzieht, z. B. „SMS STOPPEN? SENDEN SIE ’STOP’ AN xxxxxxxx [add the applicable short code/long number]“ oder „SMS STOPPEN? Klicken Sie auf xxxxxxxxx [add the applicable URL link]“.

iii. Der allgemein gültige Befehl für Empfänger ist das Wort „STOP“.

iv. Bei Eingang eines Antrags zum Verzicht auf den Erhalt weiterer SMS-Nachrichten von Ihnen MÜSSEN Sie sicherstellen, dass die Person keine weiteren Marketingnachrichten mehr erhält. Diesbezüglich sollten die Details zum Empfänger am besten zu einer Unterdrückungsliste hinzugefügt werden, statt die Handynummer des Empfängers zu löschen. Wenn solche Details zu einem Empfänger vollständig gelöscht werden, besteht keine Möglichkeit, sicherzustellen, dass diese Details nicht wieder in die Datenbank aufgenommen werden.

v. Wenn Sie einen Antrag auf Abmeldung/Verzicht über eine Nicht-SMS-Methode erhalten (z. B. eine E-Mail oder ein Anruf bei der Helpline), muss die Handynummer des jeweiligen Empfängers umgehend, spätestens aber innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt des entsprechenden Antrags auf Abmeldung/Verzicht unterdrückt werden. Innerhalb dieses Zeitraums sollten alle Anstrengungen unternommen werden, dass keine weiteren SMS-Nachrichten an den fraglichen Empfänger gesendet werden.

HINWEIS - Andere Rechtssysteme können vorschreiben, dass Sie einen speziellen Mechanismus zum Abmelden oder Zurückziehen der Zustimmung verwenden oder Ihre Absender-ID registrieren. Sie müssen auf eigene Verantwortung sicherstellen, dass beim Senden von SMS-Nachrichten sowohl Sie selbst als auch die SMS-Nachrichten alle geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.

3. Identität des Partners und Verwendung von falschen oder irreführenden Inhalten in SMS-Nachrichten:

i. Sie müssen sich stets klar zu erkennen geben: In allen SMS-Nachrichten muss Ihre Identität deutlich angegeben sein. Dies kann im Text der SMS-Nachrichten und als Absender-ID (auch als Alpha-Tag bekannt) erfolgen.

ii. Sie dürfen keine falschen oder irreführenden Informationen senden: Ihre Absender-ID und die Nachrichten müssen also korrekt und zuverlässig sein.

iii. Ihre Absenderinformationen dürfen nicht den vollständigen Namen (oder einen Teil dieses Namens) einer 888-Marke oder –Domäne enthalten. Dies verleitet Empfänger zu der Annahme, dass die SMS von 888 statt von dem Partner stammt.

iv. Die SMS-Nachricht muss stets deutlich machen, dass die SMS von einem Partner oder im Verbund mit 888 gesendet wurde - es muss dem Empfänger stets klar sein, dass die SMS-Nachricht von einem Dritten und nicht von 888 selbst stammt. Die Slogans „Spielen Sie bei uns“ und „Spielen Sie in unserem Casino“ sind z. B. falsch und müssen durch „Spielen Sie bei 888“ und „Spielen Sie im 888-Casino“ ersetzt werden.

Der Inhalt der SMS-Nachricht darf keine falschen Aussagen enthalten und die SMS-Nachricht darf nicht auf Handlungen verweisen, die der Empfänger nicht vorgenommen hat, wie etwa „Mir ist aufgefallen, dass Sie Ihre Anmeldung nicht abgeschlossen haben“ oder „Ihr Bonus auf Ihrem Konto läuft ab“. Derartige Aussagen verleiten den Empfänger zu der Annahme, dass seine Identität gestohlen oder ein nicht autorisiertes Konto erstellt wurde.

4. Versandzeitpunkte:

Sie sollten SMS-Nachrichten in dem Rechtssystem, indem sich der Empfänger aufhält, nur zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr senden.

Beachten Sie, dass Empfänger SMS-Nachrichten, die am Wochenende, an einem kirchlichen oder gesetzlichen Feiertag gesendet werden, als unerwünscht betrachten könnten.

5. Beschwerden:

i. Falls 888 von einem Empfänger einer übermittelten SMS-Nachricht eine Beschwerde erhält, liefert der Partner uns umgehend die Anmeldeinformationen dieses Empfängers, die insbesondere folgende Angaben enthalten:

a) Die Datum und die Uhrzeit, zu der der Empfänger dem Erhalt Ihrer SMS-Nachrichten zugestimmt hat

b) Die Methode der Zustimmung, d. h., eine URL, ein Webformular

c) Die Telefonnummer und alle anderen Angaben, die der Empfänger geliefert hat, als er seine Zustimmung zum Erhalt Ihrer SMS-Nachrichten erteilt hat

ii. Wir dürfen der Beschwerde führenden Partei alle Angaben liefern, die die Beschwerdepartei benötigt, um direkt mit Ihnen Verbindung aufzunehmen, damit Sie die Beschwerde aufklären können. Solche Daten umfassen Ihren Namen, E-Mail-Anschrift, Postanschrift und Telefonnummer.